Sabatina im Bundestag

Am 23. September sprach Sabatina zum Thema "Zwangsheirat und Ehrenmorde" vor Abgeordneten des Deutschen Bundestags! Unter den Teilnehmern waren zum Beispiel Erika Steinbach (Vorsitzende der AG Menschenrechte CDU/CSU Bundestagsfraktion), Staatsministerin bzw. Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Prof. Eva Maria Böhmer, Michaela Noll (Obfrau der AG Familie CDU/ CSU Bundestagsfaktion), Günter Nooke (Auswärtiges Amt, Beauftragter der Bundesregierung für Menschrechte im Ausland), Arnold Vaatz (stellv. Vorsitzender der AG Menschenrechte CDU/CSU Bundestagfraktion), Katja Pohlmann (Referentin AG Menschrechte), Ilse Falk (stellv. Vorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Beatrix Philipp (Abgeordnete des Bundestags CDU /CSU), Ingrid Fischbach (Vorsitzende der "Gruppe der Frauen") sowie Sibylle Pfeiffer, CDU/CSU-Abgeordnete und Vorsitzende des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.


DVD klärt über Zwangsheirat auf

Zukünftig wird an deutschen Schulen eine DVD im Unterricht gezeigt, die sich mit der Problematik der Zwangsheirat von Mädchen und Frauen aus islamischen Familien beschäftigt. Auch Sabatina e.V. hat sich an diesem Projekt beteiligt und wurde mit der Kamera bei der täglichen Arbeit begleitet. Die Mitwirkung von Sabatina bei dieser wichtigen Bildungs-DVD wurde vom Innenministerium der Bundesrepublik Deutschland unterstützt.

 

Radiointerview mit Sabatina

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte wurde Sabatina von Radio Liberty (Radio Free Europe) interviewt. Der Beitrag wurde nicht nur im englischsprachigen Europa sondern auch in islamischen Ländern wie Iran oder Afghanistan ausgestrahlt!


Link zum Interview mit Sabatina.


Opfer von Zwangsheirat ist Frau des Jahres

Jedes Jahr benennt das US-amerikanische Magazin Glamour die Frauen des Jahres. Im Jahr 2008 war erstmals ein junges Mädchen unter den Geehrten: Nodschud Ali aus dem Jemen. Schon im Alter von acht Jahren verheiratete ihr Vater sie mit einem 20 Jahre älteren Mann. Was folgte, war ein wochenlanges Martyrium voller Gewalt, Misshandlungen und Vergewaltigungen. „Immer wenn ich im Garten spielen wollte, hat er mich geschlagen und mir befohlen, mit ihm ins Schlafzimmer zu kommen,“ so Nodschud in der Yemen Times. Nach zweieinhalb Monaten konnte sie fliehen. Sie fand einen Richter, der ihr beistand und die Scheidung durchsetzte.


Der „Ehemann“ des Mädchens zeigte sich empört über das Urteil, das bereits in April gefällt wurde. Es sei sein Recht, sie zu behalten. Niemand könne ihn davon abhalten. Aussagen wie diese nähren Befürchtungen um das Leben Nodschuds. Bisher bleib sie von Rache verschont. Und der Preis, den sie nun erhalten hat, wird hoffentlich helfen, sie weiter zu schützen. Mädchen und Frauen, die ihr Schicksal teilen, gibt es viel zu viele. Sie alle haben Aufmerksamkeit verdient. Für sie alle ist der Erfolg Nodschuds und die Ehrung, die sie erhalten hat, ein Zeichen der Hoffnung. Sabatina bewundert den Mut Nodschuds: "Sie hat uns allen gezeigt, dass ihr die Freiheit wichtiger war als alles andere und es sich lohnt, dafür zu kämpfen. Trotz Todesangst war ihr Freiheitsdrang stärker und hat am Ende gesiegt. Ich wünsche mir mehr solcher Frauen und Mädchen."

Fünf Frauen lebendig begraben

Ein unglaubliches Verbrechen hat sich in Belutschistan, im Südwesten Pakistans zugetragen. Mit vorgehaltener Waffe zwangen die Männer die fünf Frauen in ein Auto, brachten sie auf ein entlegenes Feld, schossen auf sie, folterten sie und begruben sie lebendig. Die Frauen wollten selbst entscheiden, wen sie heiraten. Ganz so, wie es ihnen dem offiziellen Gesetz nach zusteht. Deswegen hatten sie sich gegen die Ehen gewehrt, die Stammesälteste ihnen aufzwingen wollten. Und deswegen wurden sie grausam getötet.


Ebenso unfassbar wie das Verbrechen selbst ist die Tatsache, dass sich im pakistanischen Parlament ein Abgeordneter fand, der die Tat rechtfertigte. Israr Ullah Zehri wird vom Spiegel mit den Worten zitiert: "Das sind jahrhundertealte Traditionen, und ich werde sie weiter verteidigen. Nur wer sich der Unmoral hingibt, muss Angst haben." Zwar regte sich nach diesen Äußerungen vehementer Protest im Parlament. Dennoch zeigt sich einmal mehr, wie weit Pakistan von einem funktionierenden Rechtsstaat entfernt ist. Die staatlichen Gesetze können insbesondere die Frauen nicht schützen. Sabatina will ihnen helfen und treibt daher die Projektarbeit in Pakistan weiter voran.






















Link zum Projekt Pakistan

Islamischer Geistlicher gegen Mindestalter für Eheschließung

Eheschließungen zwischen minderjährigen Mädchen und erwachsenen Männern sind noch immer traurige Realität in vielen arabischen Ländern. Und immer wieder wird diese Praxis von hohen islamischen Geistlichen bestätigt. Wie der „Spiegel“ und die „Welt“ unter Berufung auf die arabische Zeitung „Al Hayat“ berichten, hat der Großmufti Saudi Arabiens, Scheich Abdulasis al-Alscheich, die Ehe von Kindfrauen gerechtfertigt: „[...] wer sagt, dass ein Mädchen mit zehn oder zwölf Jahren nicht heiraten könne, weil es zu jung sei, der macht einen Fehler und tut dem Mädchen Unrecht.“


Der Großmufti ist die höchste geistliche Autorität im Königreich Saudi Arabien. Indem er die Verheiratung Minderjähriger guthieß, enttäuschte er Hoffnungen auf ein islamisches Rechtsgutachten, dass eben diese Eheschließungen verurteilt. „Unsere Mütter und Großmütter haben geheiratet, bevor sie zwölf Jahre alt werden,“ wird der Scheich in der „Welt“ zitiert. Nichts sei daran falsch gewesen.


Mit seinem Urteil stellt sich der Großmufti gegen die Meinung der staatlichen saudi arabischen Menschenrechtskommission. Sie hatte die Verheiratung Minderjähriger als „unmenschlich“ bezeichnet. Sabatina hofft, dass sich diese Einsicht bald in der gesamten arabischen Welt durchsetzt: „Bis dahin gilt es, Frauen und Mädchen, die gegen ihren Willen oder ohne es überhaupt zu wissen, verheiratet werden, aus ihrem Leid zu befreien und zu schützen,“ sagt sie. „Auch in Deutschland und Europa haben wir da leider viel zu tun.“

Ehrenmord in Deutschland:

Bruder tötet seine Schwester

Schon wieder ein Ehrenmord mitten in Deutschland. Wir trauern um Gülsüm, die nur 20 Jahre alt wurde. Die Deutsch-Kurdin wurde feige und hinterlistig ermordet. Mittlerweile steht fest: Ihr Drillingsbruder hatte sie unter einem Vorwand in einen Wald gelockt, mit einer Wäscheleine gewürgt und anschließend mit Knüppeln und Ästen tot geprügelt. Gülsüms Gesicht war zertrümmert. Ihre entstellte Leiche fand ein Landwirt Anfang März 2009.


Der Bruder hat die Tat mittlerweile gestanden und sagte der Polizei gegenüber, er habe seine Schwester wegen der verlorenen Jungfräulichkeit und ihrer Ehrlosigkeit umgebracht, schreibt SPIEGEL ONLINE.

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Gülsüm lebte mit ihren Eltern in einer Kleinstadt nahe Krefeld in Nordrhein-Westfalen. Die junge Frau wurde jahrelang gedemütigt und geschlagen weil sie ihr eigenes Leben leben wollte. Ihren Freund lehnte die Familie ab. Stattdessen wollten ihre Eltern sie mehrmals zu einer Zwangsheirat zwingen. Gülsüm verlor ihren Kampf für ein freies und selbst bestimmtes Leben. Im Namen der so genannten Ehre wurde ihr kurzes Leben jäh beendet.


Sabatina befreit 150 Sklaven

Skrupellose Großgrundbesitzer lassen auf ihren Feldern Zwangsarbeit verrichten. Stundenlang schuften die Männer in brütender Hitze. Ihre Frauen sind ebenfalls Leibeigene, sie werden meist Opfer von Missbrauch und Vergewaltigung. Ihre Kinder bleiben nicht verschont - auch sie sind Sklaven und Opfer des Missbrauchs...


Was klingt wie ein Bericht aus längst vergangenen Zeiten ist bittere Realität im Pakistan der Gegenwart. Sabatina James hat die Situation mit eigenen Augen gesehen und den Menschen geholfen. Gemeinsam mit ihrem Team konnte sie 150 Sklaven befreien. Darunter zum größten Teil Frauen und Kinder. Unter dem Stichwort „Pakistan Hoffnung“ sammelt sie nun Spenden, um ihr Überleben zu sichern. Als erstes sollen Wasser, Lebensmittel und Zelte angeschafft werden.


Schon im April 2008 hatte Sabatina Gelegenheit, in Pakistan mit einigen betroffenen Frauen zu sprechen, für die das Treffen Lebensgefahr bedeutete. Denn wer sich gegen seinen „Herren“ auflehnt, wird nicht selten grausam getötet: „Eine Frau flehte mich an, ihren Sohn zu retten. Er war im Freien angekettet worden und sollte in der Hitze verdursten,“ erinnert sich Sabatina, die von den Gesprächen noch immer tief beeindruckt ist. „Selten habe ich einen solchen Mut und einen derart starken Glauben an Gerechtigkeit gesehen,“ sagt sie.


Einigen konnte sie nun zu einem Stück weit Gerechtigkeit verhelfen. Hinter den 150 befreiten Sklaven liegt großes Leid. Doch jetzt blicken sie mit ebenso großer Hoffnung in die Zukunft. Sabatina wird sich weiter für sie einsetzen, damit diese Hoffnung nicht enttäuscht wird. Bitte reichen auch Sie den ehemaligen Sklaven die Hand. Spenden Sie noch heute und begleiten Sie die Frauen und Kinder in eine bessere Zukunft. Vielen Dank.


Spenden Sie bitte unter Stichwort „Pakistan Hoffnung“ an: Sabatina e.V.

 

Grausamer Mord an junger Frau aus Mannheim

Wir trauern um Nurcan, die nur 22 Jahre alt wurde. Die hübsche, junge Frau aus Mannheim wurde grausam ermordet. Am 9. Juni wurde sie von ihrem Ex-Freund Serif  unter einem Vorwand weggelockt und verschleppt. Wie bei einer Schächtung tötete er sie mit Stichen in die Kehle und ließ die sterbende Frau im Gebüsch liegen. Die Polizei fand die Leiche am Rhein-Herne-Kanal nahe Recklinghausen.


Nurcan war türkischer Herkunft und lebte bis vor kurzem in Mannheim. Im letzten Jahr wurde sie von einem Mann schwanger, der ihren Eltern missfiel. Sie zwangen Nurcan zu einer Abtreibung und verstießen ihre Tochter. Die junge Frau zog nach Recklinghausen und verliebte sich dort in ihren späteren Mörder. Doch der 33jährige Türke behandelte sie schlecht und bedrohte sie aus Eifersucht. Nurcan trennte sich von ihm und lernte bald darauf jemanden neues kennen. Das war ihr Todesurteil: Als ihr Ex von dem neuen Freund erfuhr, schmiedete er seinen tödlichen Plan.

Vom eigenen Vater erstochen

Im bayerischen Schweinfurt hat ein Vater  seine 15jährige Tochter eiskalt erstochen. Ihr Wunsch nach Freiheit und ihr westlicher Lebensstil wurden der Schülerin zum Verhängnis. Sie starb, weil "sie nicht den muslimischen Weg gehen wollte", erklärte der 45jährige Mörder regungslos.  Er hat bereits gestanden, seine Tochter mit mehreren Dutzend Messerstichen getötet zu haben.


Obwohl Büsra nie ohne Kopftuch aus dem Haus ging und ihren Vater in die Moschee begleitete, missfiel dem türkischen Vater, dass Büsra leben wollte wie eine Deutsche. Sie hatte seit kurzem auch einen deutschen Freund - einen deutschen Schüler türkischer Herkunft. Das machte den Vater schon des Öfteren rasend vor Wut, berichtet bild.de.


Schon wieder müssen wir um ein Mädchen trauern, das zum Opfer einer falsch verstandenen Ehre wurde.

Tragischer Ehrenmord in München

Schon wieder musste in Deutschland eine Frau im Namen der Ehre und des Koran sterben. Die 24jährige Nesima aus München wurde das Opfer einer unfassbaren Bluttat: Die junge Mutter starb vor den Augen ihrer dreijährigen Tochter - grausam erstochen von ihrem ehemaligen Partner, dem Vater ihres Kindes.


Nesima stammt ursprünglich aus Afghanistan, wuchs jedoch in München auf. Offensichtlich war sie 2004 in ihrer Heimat mit einem Landsmann, dem späteren Täter Zafar R., zwangsverheiratet worden. Gegenüber der Polizei hatte die Frau in einem anderen Fall betont, dass sie jedoch weder nach deutschem noch nach afghanischen Recht verheiratet sei. Doch das sah Zafar ganz anders. Und nachdem er im vergangenen Jahr nach Deutschland gekommen war, sah er sich mit der Tatsache konfrontiert, dass Nesima einen anderen liebte. Das war Nesimas Todesurteil. Der Täter gestand den Mord ohne Reue gegenüber der Polizei. Die BILD-Zeitung zitierte ihn mit den Worten: "Der Koran erlaubt mir, meine Frau zu töten, wenn sie einen anderen liebt."


Wir trauern um Nesima und mit der dreijährigen Sahar, die nun ohne Eltern aufwachsen muss.

                                                                                            Quelle: bild.de

Pakistan:
Christen von radikalen Muslimen getötet

Schon lange wird die christliche Minderheit in Pakistan diskriminiert. Jetzt ist es zu gewaltsamen Übergriffen gekommen, bei denen sechs Christen, darunter vier Frauen und ein Kind getötet wurden. Die Vorfälle hatten sich Anfang August in der Provinz Punjab ereignet. Wie WELT Online berichtet, zeigte das pakistanische Fernsehen auch Bilder von brennenden Häusern, die von Extremisten angezündet worden waren.


Sabatina e.V. verurteilt die Diskriminierung und Verfolgung von Minderheiten, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit. Wir setzen uns für den Dialog zwischen den Kulturen ein.


Quelle: WELT Online

Unglaublich, aber wahr:
Kein Zutritt zum Schwimmbad ohne Burkini:

Frauen in England werden dazu gezwungen, einen Burkini zu tragen. Immer öfter wird Frauen im ganzen Land der Zutritt zu öffentlichen Schwimmbädern verwehrt, die sich während der speziellen Schwimmzeiten für Muslime nicht gemäß strenger islamischer Vorschriften kleiden. Das betrifft muslimische wie nicht-muslimische Frauen gleichermaßen. In London werden einzelne Bäder sogar zu Zeiten für muslimische Männer reserviert, die nicht mit „Ungläubigen“ und Frauen ins Wasser wollen.


http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/politics/6034706/
Swimmers-are-told-to-wear-burkinis.html


Doch auch in Deutschland sind wir nicht mehr weit von solchen Zuständen entfernt. So wurde in Berlin Anfang des Jahres der Burkini als reguläre Badekleidung erlaubt. Sabatina bewertet diese Entwicklung äußerst kritisch: „Die Frauen müssen sich verhüllen und verschleiern, um die Männer nicht in Versuchung zu bringen. Das macht sie zu Sklavinnen der Sexualität der Männer. Doch Frauen sind nicht dafür verantwortlich, dass gewisse Männer ihre Triebe nicht unter Kontrolle haben. Ich warne daher vor einer weiteren Verbreitung des Burkini. Dadurch werden muslimische Frauen eher entmündigt als gestärkt.“

 

Iranische Christinnen sind frei


Die zwei iranischen Christinnen Mariam und Marzieh, die fast neun Monate im berüchtigten Teheraner Gefängnis Evin  inhaftiert waren, sind am 18. November freigelassen worden. Gegen Mariam und Marzieh war wegen „Abfall vom Islam“ ermittelt worden. Ihr Ver-brechen? Sie waren Muslime und konvertierten zum christ-lichen Glauben. Das iranische Gesetz sieht für den Abfall vom Islam lebenslange Haft bzw. die Todesstrafe vor.


Umso glücklicher sind wir, dass es jetzt zur Freilassung der beiden Frauen gekommen ist. Auch Sabatina hatte sich für die sofortige Freilassung eingesetzt und zusammen mit der IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) eine Initiative für die beiden jungen Frauen gestartet. Sabatina bedankt sich bei allen Unterstützern, die ihren Protest gegenüber der iranischen Botschaft offen geäußert und sich an der Unterschriftenaktion beteiligt haben.

 


Schulprojekt in Pakistan


Sabatina e. V. hat die Schirmherrschaft einer Schule in Pakistan übernommen. Dank der Unterstützung unserer Spender gibt dieses Projekt Mädchen nun eine Chance auf Bildung.


Als Sabatina im vergangenen Jahr Pakistan besuchte, fragte sie sich, wie sie die Situation der Frauen dort verbessern könnte. Denn sie realisierte, dass 70 Prozent der pakistanischen Frauen weder lesen noch schreiben können. Ihr Herz schmerzte noch mehr, als sie ansehen musste, wie sechs- bis zehnjährige Mädchen als Sklaven im Steinbruch arbeiteten. Nebenher kümmerten sich diese Mädchen auch noch um ihre jüngeren Geschwister...


Für Sabatina ist jetzt ein Traum in Erfüllung gegangen. Sie sagt: „Damals habe ich diesen Kindern versprochen, sie dort rauszuholen. Jetzt dürfen sie in eine Schule gehen. Wir werden trotz der schwierigen Sicherheitslage durch die Taliban in Pakistan weiterarbeiten und noch mehr Schulen fördern.“ Weitere Details und Fotos finden Sie hier.


Minarettverbot in der Schweiz


Kommentar von Sabatina James

Mutige Schweizer!
Mit großem Respekt habe ich die Entscheidung der Schweizer gegen den Minarettbau vernommen. Die Volksabstimmung zeigt, dass sich der größte Teil der Bevölkerung nicht mit der Multi-Kulti-Träumerei so mancher Politiker zufrieden stellen lässt, sondern anders denkt. Wenn wir uns vor Augen führen, dass in Pakistan die Todesstrafe auf Konvertierung steht und Kirchen brennen, während in Europa Tausende von Moscheen stehen, so kann man die Besorgnis der Schweizer durchaus verstehen. Es sei denn man ist Gutmensch, so wie einige Politiker und Kirchenrepräsentanten, die nach wie vor nicht glauben wollen, dass die Furcht vor einer schleichenden Islamisierung in den meisten umliegenden Ländern Europas nicht weniger verbreitet ist als in der Schweiz. Das belegen Befragungen: Auf den Nachrichtenportalen spiegel.de, welt.de und bild.de lag die Zustimmung für ein Minarettverbot jeweils um die 80 Prozent.

Sind wir deswegen islamfeindlich und intolerant? Das erklärte uns am besten SPIEGEL-Autor Henryk M. Broder: "In einem Land, in dem Moscheen nicht bewacht werden müssen und Moslems vollständige Glaubensfreiheit haben, einem Land, in dem ein Jihadist seinen Sohn Jihad (Heiliger Krieg) nennen kann, in dem ein Gericht eine Schule verpflichtet, einem Moslem einen Gebetsraum zur Verfügung zu stellen, und in einem Land, in dem mancherorts auf christliche Motive bei der Weihnachtsbeleuchtung verzichtet wird, um Moslems nicht zu provozieren, da gibt es keine Islamfeindschaft, sondern eine ausgeprägte Islamfreundschaft.“

Unabhängig, exklusiv und neu - das ist Coffee with Sabatina. Hier diskutiert Sabatina mit Gästen aus Politik, Medien und Gesellschaft über aktuelle Themen wie Islam, Frauenrechte sowie Integration. Regelmäßig wird auf dieser Website ein exklusives Interview veröffentlicht, das die unzensierte Meinung von Menschen zeigt, die durch ihren Mut und ihre Leidenschaft unsere Welt verändern.


Hier geht es zum aktuellen Interview mit Mina Ahadi., Exil-Iranerin, politische Aktivistin sowie Gründungsmitglied und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime.