
In Pakistan werden Menschenrechte mit Füßen getreten. Das musste Sabatina James wieder traurig zur Kenntnis nehmen, als sie ihr Heimatland bereiste, um nach geeigneten Projekten für misshandelte Frauen zu suchen, die der Unterstützung bedürfen. Die Schicksale der Frauen, denen Sabatina begegnete, sind unvorstellbar schockierend. Sie sprach mit Betroffenen, die von reichen Großgrundbesitzern gefangen gehalten und fast täglich von ihnen vergewaltigt werden, während ihre Männer Zwangsarbeit ohne Lohn leisten müssen. Verweigerten die Männer die schwere Arbeit bei 50 Grad Hitze und ohne feste Nahrung, kette man sie zum Sterben an Bäume, erzählten die Frauen. Noch erschreckender ist, dass die pakistanische Regierung nichts dagegen unternimmt, da die Täter zu einflussreich sind.
Nicht minder leiden Frauen, die in ihren Ehen brutaler Gewalt und Vergewaltigungen ausgesetzt sind. Oft werden Frauen verschleppt oder einfach verkauft. Sabatina fand sie in erbärmlichen Verhältnissen vor - ohne Wasser und ohne Strom. Ihre vier bis sechsjährigen Kinder müssen für die Familie sorgen und arbeiten in glühender Hitze in Steinbrüchen. Schmerzgeplagt baten die Kinder Sabatina, Handschuhe aus Deutschland zu schicken, „damit die Hände bei der Arbeit nicht so schmerzten.“
Sabatina sagt NEIN zu Gewalt im Namen Allahs!
Sabatina sagt NEIN zu Kinderarbeit!
Darum bauen wir derzeit in Pakistan Projekte auf, um betroffene Frauen und ihre Kinder zu schützen, ihnen zu helfen und neue Lebensperspektiven aufzuzeigen. In Zusammenarbeit mit einer erfahrenen und langjährig tätigen lokalen Hilfsorganisation möchte Sabatina e. V. Schutzräume für diese Frauen schaffen und ihnen durch Bildung zu neuem Selbstbewusstsein verhelfen. Als erster Schritt ist eine Anlaufstelle für Frauen geplant, die Opfer von Gewalt, Misshandlungen und Morddrohungen sind. Dieses Frauenschutzhaus befindet sich noch im Aufbau und dafür benötigt Sabatina e. V. dringende Unterstützung. Ihre Spende verändert Menschenleben.