Alarmierende Zahlen zu Zwangsehen in Deutschland

Die heute veröffentlichte Studie des Familienministeriums belegt: In Deutschland werden jedes Jahr über 3.000 junge Mädchen zwangsverheiratet. Rechnet man die Zahl der arrangierten Ehen dazu, die meiner Meinung nach auch mit Zwangsheirat gleichzusetzen sind, dürfte die Zahl laut dem Münchener Soziologen Dr. Aydin Findikci bei über 30.000 Fällen pro Jahr liegen. Die Studie belegt auch, dass Zwangsheirat meistens in stark muslimisch geprägten Familien vorkommt. So geben 83,4 Prozent der Opfer an, ihre Eltern seien religiöse Muslime.

Kulturrelativisten wollten uns jahrelang einbleuen, dass Zwangsheirat nichts mit dem Islam zu tun habe. Doch jetzt wird deutlich, dass der Islam sehr wohl eine Ursache für die Zwangsehen ist. Im Koran heißt es in Sure 24,32: “Verheiratet die Ledigen!” Dort steht nicht: “Ihr Ledigen heiratet.” Neben den Suren spielt die Vorbildrolle des Propheten Mohammed eine große Rolle im Leben der Muslime. Dieser war über 50 Jahre alt als er seine jüngste Frau Aisha heiratete. Sie war zu dem Zeitpunkt des Eheschließungsvertrages 6 Jahre alt*. Beim Vollzug der Ehe war Aisha neun.

Vor diesem Hintergrund rufe ich die Islamverbände dazu auf, ihren Gläubigen zu erklären, dass die Praxis aus dem Leben Mohammeds nicht auf das Heute übertragbar ist und Zwangsheirat bzw. arrangierte Ehen ein Verbrechen sind.

Sabatina James

* Überlieferung laut Bukhari