Der Brief einer Bewohnerin von „Amal“

Endlich Freiheit und Hoffnung für Shirin - alr

Amina* (27) hat sich mit Hilfe von Sabatina e.V. aus einer Zwangsehe befreit. Sie lebt nun in unserer Zuflucht „Amal“. Es war ihr Wunsch, Ihnen allen Danke zu sagen für ihr neues Leben:
„Liebe Unterstützer und Mitarbeiter von Sabatina e.V.,
ich bin Ihnen so dankbar dafür, dass ich durch Ihre Unterstützung aus einer Zwangsehe entkommen konnte. Ich habe lange in Unterdrückung und stiller Hoffnung gelebt, gehofft, dass meine Familie und mein Mann mein Leid sehen würden und die mir angelegten Ketten irgendwann selbst öffnen würden. Aber ganz gleich, wie sehr ich litt und weinte, von diesen Personen bekam ich kein Mitgefühl. Ich musste einsehen, dass ihnen die eigene Denkweise wichtiger waren als meine Freiheit, Gesundheit und mein Leben.
Deren Handlungsweise ließ sich durch meine bisherige Religion rechtfertigen, worin ich dann keinen Trost und Sinn mehr sah. Ich dachte, es würde keinen Weg geben, einer Zwangsehe zu entkommen, aber glücklicherweise gab es einen, der in mir die Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft weckte. Ich bin heute sehr froh darüber, dass ich es geschafft habe, heimlich Kontakt zu Sabatina e.V. aufzunehmen. Es war für mich etwas Besonderes, meine
Situation, Probleme, Gedanken, Ängste und Gefühle schildern zu können und ernst genommen zu werden. Ich bekam Möglichkeiten aufgezeigt, um mich aus meiner Lage zu befreien und Zuflucht zu finden und danach in Sicherheit auf dem Weg zum eigenständigen Leben begleitet und beraten zu werden.
Liebe Unterstützer und Mitarbeiter von Sabatina e.V., ohne Ihre Hilfe wäre es nicht dazu gekommen, dass ich mich nun in Sicherheit befinde und dafür danke ich Ihnen von ganzem Herzen. Sie haben mir etwas Wertvolles geschenkt,
etwas, für das ich Ihnen für immer dankbar sein werde: ein neues Leben!“
ne Vergewaltigung –
lebenslänglich!“
*Name wurde aus Sicherheitsgründen anonymisiert